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EM Kopenhagen 2014

Europameisterschaft 2014 im Indoor Rowing in Kopenhagen

Auch in diesem Jahr machten sich 23 Frauen und Männer auf den Weg, diesmal nach Kopenhagen, um an den 11. Europameisterschaften im Indoor Rowing teilzunehmen.

 

Am 24.01.2014 flogen wir in aller Frühe ab Schönefeld nach Kopenhagen. Dort angekommen ging es, nachdem alle ihr Gepäck erhalten hatten, erstmal sofort mit der U-Bahn Richtung Hotel, welches nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt lag. Unser Gepäck konnten wir dort „verstauen“, bis zum Check in hatten wir noch einige Stunden Zeit, wollten wir doch unsere begrenzte Zeit nutzen und schon mal die Stadt erkunden. Zwei Anlaufpunkte waren geplant. Die kleine Meerjungfrau sollte besichtigt werden und wir wollten beim Wachaufzug dabei sein. Bei heftigem Wind und eisiger Kälte hatten wir der kleinen Meerjungfrau nur einen kurzen Moment gewidmet. Der Wachaufzug in der Innenstadt war dann schon eher zu genießen. Selbst die Sonne ließ sich da auch mal blicken.

Nach einer kurzen Pause in einem der zahllosen Cafés, ging es zum Check in ins Hotel. Am Abend zur Teambesprechung kamen wir dann alle nochmal zusammen, die letzten Details für den nächsten Tag, auch zum Wettkampf, wurden besprochen.

 

Da auf Grund der vielen Wettkampfteilnehmer, mehr als 700 aus dem In –und Ausland, Teilnehmerrekord, der Zeitplan nach vorn verschoben wurde, hieß es für Samstagmorgen um 7.15 Uhr an der Bushaltestelle zu stehen um die Wettkampfstätte, die Gladsaxe Sportshal, zu erreichen. Für unsere leichten Frauen war der Zeitplan sehr eng gestrickt. Bis 8.00 Uhr musste man auf der Waage sein, geschafft, dann wie auch die Normalgewichtigen Erwärmung, Vorbereitung auf den Wettkampf, geschafft, dann die Aufregung für 7 Frauen das erste Starterfeld des Tages zu sein, Plätze einzunehmen, geschafft, dann auf das Startsignal zu warten, …, nanu da fehlt doch was. Sibylle Zarth, Kerstin Schiffner und Antje Wilke sowie die Mitkonkurrentinnen der Frauen 50+ warteten, gemeinsam mit Manuela Hedtke, Katrin Nowak, Nora Förster und Birgit Jagnow des Rennens der Frauen 50+ LW vergeblich auf das Startsignal. Bei Birgit hatte der Monitor Ihres Rudergerätes einen Defekt. Nach langem Warten wurde dann doch entschieden das Rennen um eine Startzeit nach hinten zu rücken um diesen technischen Defekt lösen zu können.

 

In der Zwischenzeit hatten im anderen Startblock 6 weitere Frauen unseres Studios mit Ihrer Konkurrenz die Plätze eingenommen. Der erste Startschuss des Wettkampftages schickte ein imposantes Starterfeld auf die Reise, bei dem wir auch kräftig um die Medaillen mitmischten.

Erika Leschinski (60+ 2. Platz), Karola Gomert (60+ LW 2. Platz), Petra Polzin (65+ 2. Platz), Gisela Jagnow (70+ LW mit Bestzeit (BZ) 2. Platz) und Hildegard Schmiedl (70+ LW mit BZ 3. Platz) standen nach dem Rennen auf dem Siegerpodest. Renate Staude (70+) belegte mit Bestzeit den 4. Platz. Das war doch ein Auftakt nach Maß.

 

Nun endlich sollte das Rennen der 50+, 50+ LW folgen. Birgit wurde ein neues Gerät zugewiesen, alle anderen hatten ja eh ihre Plätze eingenommen.

Bei den Frauen 50+ war der Kampf um die Platzierungen total spannend. Sibylle rechnete sich Platz 3 – 5 aus. Das Rennen verlief dann zu ihren Gunsten. Die erste Zeit auf Platz fünf liegend schien alles laut Vorhersage zu laufen, aber die dänische Favoritin stieg während des Rennens erschöpft aus, Sibylle war schon Vierte. Im Endspurt gelang es Sibylle sich noch an einer weiteren Dänin vorbei zu schieben, das reichte dann für den dritten Platz (mit BZ), hinter Petrova, Russland, und Becker, Dänemark, eine Medaille der Sibylle schon viele Jahre mit vierten und fünften Plätzen bei Europameisterschaften hinterher gefahren ist. In diesem international gut besetzten Feld, eine Französin war auch noch mit dabei, belegten Kerstin Schiffner mit BZ den 5. Platz und Antje Wilke, die das erste Mal an Europameisterschaften teilnahm und somit besonders aufgeregt war, den 7. Platz.

 

Unsere Leichten 50+ schafften was ganz besonderes. 1. Platz Nora Förster, nach vielen EM Medaillen ihr zweiter EM-Titel, nach Paris (2011), Birgit Jagnow 2.Platz, auch sie besteigt nach vierten bis sechsten Plätzen in den vergangenen Jahren das erste Mal im Einzel das Podest. Katrin Nowak erkämpft, mit BZ, die Bronzemedaille in diesem Rennen, was für ein Bild auf dem Siegerpodest. Platz 1 – 3 BODY OASE Neuenhagen Team Germany. Im selben Rennen wird Manuela Hedtke mit BZ noch Vierte.

 

Im nächsten Rennen vertrat uns Gaby Höltke in der Altersklasse 40+. Sehr offensiv angefahren, musste sie ihrem eigenen Tempo Tribut zollen. In einem stark besetzten Rennen belegte sie den 6. Platz.

 

Nun war es an den Männern sich mit der europäischen Spitze zu messen. In der Kategorie 50+ LW starteten Boris Förster (4. Platz mit BZ) und Frank Zarth (5. Platz). Für Boris war das ein souverän gefahrenes Rennen, Frank erkannte schon unterwegs dass das nicht sein Tag war. Trotzdem Respekt, bei aller Mühe, gut durchgefahren.

 

Im nächsten Starterfeld ging für uns Siegfried Leschinski (60+) an den Start. Schon während des Rennens war zu erkennen, dass Siegfried ein Wort um die Medaillen mitreden könnte. Er lieferte sich einen spannenden Kampf um Platz zwei, wobei er im Endspurt seinem Gegner nicht ganz Paroli bieten konnte, aber nahe an seine Bestzeit heran gekommen, erkämpfte er sich wie im Vorjahr den 3. Platz.

 

Danach folgte das Rennen 70+. Im richtig gut besetzten Starterfeld (15 Starter, u.a. der amtierende Weltmeister und Weltrekordhalter auf dieser Strecke), fuhren unsere beiden Männer Peter Polzin (9. Platz) und Wolfgang Strackow (10. Platz) ordentlich mit.

 

Im letzten Einzelrennen des Tages waren wir durch Felix Förster in der offenen Männerklasse mit dabei. Respekt vor Felix, sich solch einer Konkurrenz zu stellen. Mit einer weiteren Zeit unter 7 Minuten, knapp an seiner Bestzeit vorbei, belegte er den 22. Platz.

 

Mit 3 Teams nahmen wir an den Staffelwettbewerben teil. Diese wurden über 4 x 500m ausgetragen. Unserer eigentlichen Paradedisziplin, so fing alles mal an, Dresden 2007, 7. Platz Frauen in einem chancenlosen Rennen mit Männerbeteiligung, Rom 2009, 5. Platz Frauen mit verpasstem Start und schlechten Wechseln, dann Kettwig 2010, 1. und 3. Platz Frauen, 3. Platz Männer, dann Kettwig 2013 die kuriose Staffelaustragung, und nun Kopenhagen. Es starteten jüngere und ältere, leichtere und schwerere Männer und Frauen in einem Rennen. Es wurden auf Grund der Ungleichheiten Handicaps errechnet, entsprechend wurde gestartet. Die Staffel mit dem größten Handicap durfte als erste starten, die anderen folgten in errechneten Abständen, und auf ging´s unter dem Motto, jagt den Hasen. Unsere Frauenstaffel mit Nora Förster, Birgit Jagnow, Karola Gomert und Gisela Jagnow sollte der Hase sein. Diese Staffel fuhr als erste an. Als zweite Staffel waren unsere Frauen um Gaby Höltke, Manuela Hedtke, Kerstin Schiffner und Sibylle Zarth an der Reihe, danach setzte nach und nach die internationale Konkurrenz mit ein. Unsere Männer um Felix Förster, Boris Förster, Frank Zarth und Siegfried Leschinski stiegen an elfter Stelle in das Rennen mit ein. Die ganze Zeit stellte sich die Frage wann dann endlich die beiden Frauenboote da vorn eingeholt werden würden. Unsere Männer kämpften tapfer im Mittelfeld belegten am Ende den 10. Platz. Die Frauen um Gaby wehrten sich, aber immer wieder zog mal ein Boot an ihnen vorbei, am Ende sprang doch noch ein ordentlicher 14. Platz heraus. Das zuerst gestartete Frauenboot hielt allen Angriffen stand, die Einzelleistungen waren super, die Wechsel klappten hervorragend, am Ende rettete Birgit als Schlussfahrerin die Staffel als erste ins Ziel. Noras Motivation unterwegs für Birgit: “Fahr Birgit, wir können zweiter werden, … aber erster wäre auch schön!“ So kam es dann auch, was für ein erfolgreicher Tagesabschluss.

 

Das Abendessen buchten wir beim Bagsværd Roklub, dem Mitorganisator der Europameisterschaft. Die Erinnerungen an diesen abenteuerlichen Abend bleiben unter uns Teilnehmern. Alles in Allem  außergewöhnlich, muss man mal mitgemacht haben.

 

Am nächsten Tag hatten wir nochmal Kultur auf dem Plan. Das Schloss Rosenborg und der

Rundetårn  waren auf dem Programm. Ein anschließender Aufenthalt in einem der Restaurants verkürzte unsere Wartezeit auf den Rückflug am Abend.

 

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